13. Internationaler Landschreiber-Wettbewerb „Sprache & KI“ / Die Jury hat entschieden / Förderpreise U-20

Die 13. Runde des Internationalen Sprach- und Literaturpreises „Landschreiber-Wettbewerb“ 2025 stand unter dem Motto „Sprache & KI / Technik"

Die Einsendungen zum Wettbewerb kamen diesmal aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Italien, Irland, Bosnien-Herzegowina, Estland, Portugal, Russland und Rumänien sowie aus Marokko und Chile – „eine so noch nicht dagewesene Internationalität des 'Landschreiber'“, so der Gründer des 2012 erstmals veranstalteten Wettbewerbs, der Sprachwissenschaftler Klaus Siewert aus Münster.

Am Wochenende hat die internationale Jury aus Sprach- und Literaturwissenschaftlern sowie namhaften Autorinnen und Autoren die Bestplatzierten des Förderpreises der Unter-20-jährigen bekanntgegeben. Gewonnen haben Fiona Dietz aus Leimersheim i. Rheinland-Pfalz (15), Edgar Javier Mondaca Galindo aus Valparaiso / Chile, Richard Kulinna (17) aus Fürstenwalde i. Brandenburg, Rebecca Vollmer (17) aus Karlsruhe sowie Ellen Mokry (19) aus Schwäbisch-Gmünd. „Eine schwierige Entscheidung, da alle Texte eine beeindruckende Qualität haben. Besonders die innovative Herangehensweise der jungen Autorinnen und Autoren an das Thema KI hat mich sehr beeindruckt“, so die aus Afghanistan stammende Jurorin Rana Faizi. In der Ideenwelt der Texte kommt es zu Kollisionen von Kunst und künstlich, zu Dialogen eines Schülers im digitalen Unterricht mit - und den Zweifeln einer Französisch-Lehrerin an der KI, schließlich und überraschend zu Bindungen an Heinrich von Kleist's „Erdbeben in Chili“.

Zusammen mit den Gewinnerinnen und Gewinnern des 13. Landschreiber-Wettbewerbs in den Sparten Prosa, Lyrik und Mundart, die im Sommer bekanntgegeben werden, werden Fiona, Edgar, Richard, Rebecca und Ellen im Herbst im „Literarischen November in Jever“ lesen und in den Autorenresidenzen des Landschreiber-Wettbewerbs in Neuharlingersiel, Friederikensiel und Wiarden leben und schreiben.

Zum laufenden 14. Landschreiber-Wettbewerb „Sprache & Freiheit" sind noch bis Ende des Jahres 2026 Einsendungen möglich